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06.11.2013, 00:57

2013.10.26 5. Int. Torballturnier ASVÖ-Wien

Am Samstag, 26.10.2013 fand in Wien das internationale Torballturnier für Herren und Damen statt. In der Beilage findet ihr die Endrangliste. Nachfolgend ein Bericht des Veranstalters:

26. Oktober 2013: 5. Internat. Torballturnier des VSC ASVÖ-Wien
Das Damenteam des VSC ASVÖ-Wien erkämpft die Bronzemedaille

8 Herrenmannschaften und 3 Damenteams waren unserer Einladung zum 5. Torballturnier gefolgt, das wiederum in der De La Salle-Schule in Wien Strebersdorf ausgetragen wurde. Die Herrenmannschaften des Torball-Teams Zollikofen aus der Schweiz und des Berliner BSSV und der ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne sowie das Damenteam der BSG Langenhagen (alle Deutschland) verliehen dem Turnier die Internationalität. Bei den Männern kämpften zudem die österreichischen Mannschaften ABSV Wien, BSST Tirol, BSSV Salzburg, Grazer VSC und VBSC Vorarlberg um Punkte und Plätze. Die Damenteams aus Österreich waren BSST Tirol, VSC Graz sowie die Teams des Veranstalters VSC ASVÖ-Wien Damen (mit Emine Cam, Sibel Cam, Nerma Omerovic, Kerstin Wrba) und VSC ASVÖ-Wien Mixed Jugend (mit Angelika Angerer, Daniela Angerer, Matteo Hapta, Michael Mahr), die auch in der Damengruppe antreten durften.

Im ersten Spiel in der Damengruppe traf VSC ASVÖ-Wien Jugend mixed auf die BSG Langenhagen und musste mit 0:14 (0:10) leider eine empfindliche Niederlage einstecken. Parallel dazu lief es für die VSC Damen gegen BSST Tirol sehr erfreulich. Emine brachte unser Team bald 1:0 in Führung, Nerma erhöhte noch vor der Pause auf 2:0, im Gegenzug gelang Fröhlich Gabi der Anschlusstreffer für Tirol, womit es zur Halbzeit 2:1 für den VSC stand. In der Mitte der zweiten Spielhälfte erhöhte Emine mit ihrem zweiten Tor in diesem Spiel auf 3:1. Aber Tirol wollte sich noch nicht geschlagen geben und kam in der letzten Spielminute wieder durch Gabi Fröhlich auf 2:3 heran, allerdings zu spät, um das Spiel noch herumzureißen. Denn nach dem nächsten Schuss des VSC folgte auch der Schlusspfiff des Schiedsrichters. und somit hieß der Endstand 3:2 für den VSC ASVÖ-Wien.
Im zweiten Match des VSC Mixed-Teams gegen BSST Tirol lief es schon besser, die Niederlage mit 0:6 (0:3) fiel schon deutlich weniger schmerzlich aus.
Gegen BSG Langenhagen hatten die VSC-Damen nichts entgegenzusetzen und unterlagen am Ende klar mit 1:5, wobei das Spiel aber schon in der 1. Spielminute durch 4 Langenhagener Treffer entschieden war.
Spiel 17 brachte das Derby VSC Damen - VSC Mixed: Die Damen taten sich viel schwerer als erwartet, und es dauerte fast bis zum Pausenpfiff, bis Sibel das erlösende Führungstor für das Damenteam gelang. Das Jugendteam wuchs in der Abwehr über sich hinaus und machte den Damen viereinhalb Minuten das Leben ziemlich schwer. Mit 1:0 ging es in die zweite Halbzeit. Ab da nahm das Damenteam das Match ernster und Kerstin erhöhte auf 2:0, Sibel auf 3:0, Kerstin auf 4:0 und schließlich Emine auf 5:0, was den Endstand bedeutete.
Im letzten Vorrundenspiel wuchs das VSC-Mixed-Team kurz über sich hinaus: nach einer 2:0 Führung der Grazerinnen, gelang Michael und Daniela mit einem Doppelschlag der Ausgleich und sogar die 3:2 Führung aber im letzten Schuss vor dem Halbzeitpfiff glichen die Grazerinnen auf 3:3 aus. In der zweiten Hälfte machten die Grazerinnen Ernst und schossen weitere 5 Tore, womit der Endstand 8:3 lautete. Aber immerhin ein Achtungserfolg für die VSC-Jugendmannschaft, dass ihnen 3 Tore gelangen.
Das vierte und letzte Vorrundenspiel der VSC Damen war gegen den VSC Graz. Nach einer 2:0 Halbzeitführung durch Tore von Kerstin und Emine schaffte Verboschek Martha den Anschlusstreffer für Graz zum 1:2, im Gegenzug stellte Kerstin mit einem Treffer zum 3:1 den alten Abstand wieder her. Martha Veboschek gelang etwas später neuerlich der Grazer Anschlusstreffer zum 3:2, was unsere Damen einigermaßen verunsicherte. Relativ bald darauf machte dann ein Tor durch Sibel zum 4:2 alles klar, die letzten drei Schüsse blieben ohne zählbaren Erfolg und so blieb es bis zum Schlusspfiff beim 4:2. Der Endstand der Damengruppe anch der Vorrunde lautete somit:
1. BSG Langenhagen (alle Spiele gewonnen) 8 Punkte, 2. VSC ASVÖ-Wien 6 Punkte, 3. BSST Tirol 4 Punkte, 4. VSC Graz 2 Punkte, 5. VSC ASVÖ-Wien Mixed 0 Punkte.
Die Semifinal-Paarungen waren damit auch klar:
BSG Langenhagen - VSC Graz und BSST Tirol - VSC ASVÖ-Wien-
BSG Langenhagen kannten keine Gnade und schoss die Grazerinnen glatt mit 8:1 ab.
Das zweite Semifinale zwischen BSST Tirol und dem VSC ASVÖ-Wien verlief wesentlich spannender. Nicole Wimmer brachte die Tirolerinnen 1:0 in Führung, knapp vor dem Pausenpfiff schaffte Kerstin für den VSC den Ausgleich zum 1:1. Mit diesem Stand ging es in die zweite Hälfte. Etwa in der Mitte der zweiten Hälfte schlugen die Tirolerinnen zu: Marija Zivkovic und Gabi Fröhlich brachten mit zwei Toren unmittelbar hintereinander BSST Tirol auf 3:1 in Front, der Anschlusstreffer von Kerstin in der letzten Spielminute konnte das Resultat nur mehr verbessern, den Einzug der Tirolerinnen ins Finale aber nicht mehr verhindern. Somit würde es für den VSC ASVÖ-Wien also im sog. kleinen Finale gegen den VSC Graz um den 3. Platz gehen. Das Spiel selbst war dann ein wahres Wechselbad der Gefühle. Zwei Tore von Martha Verboschek nach der Mitte der ersten Halbzeit brachten die Grazerinnen schon 2:0 in Führung. Mit diesem Rückstand gingen die VSC-Damen in die alles entscheidende zweite Halbzeit. Kerstin gelang dann der Anschlusstreffer und ein Tor von Emine den Ausgleich zum 2:2. Zwei Würfe später war es noch einmal Verboschek, die Graz neuerlich in Führung schoss. Als Kerstin dann auch noch einen Penalty nicht verwandeln konnte, schien schon fast alles verloren. Einen Wurf darauf versenkte Emine den Ball im Grazer Tor und es stand 3:3. Plötzlich wieder Hoffnung - und dann besserte Kerstin den vergebenen Penalty durch einen Treffer aus, plötzlich 4:3 in Führung. Doch die Freude kam zu früh, denn der letzte Wurf durch Pfatschbacher Karin brachte den Grazerinnen neuerlich den Ausgleich zum 4:4 und sie damit wieder ins Spiel zurück. Das bedeutete Verlängerung von 2x2 min. mit der Golden-Goal-Regelung. Wer also das nächste Tor erzielen würde, wäre somit Dritter. Also war Spannung pur angesagt, sowohl für die Spielerinnen, als auch für alle Zuseher - das waren jedenfalls die Spielerinnen und Spieler der anderen Teams und Schieds- und TorrichterInnen. Je 4 Schüsse der VSC-Damen als auch der Grazerinnen brachten keinen zählbaren Erfolg, ja nicht einmal einen Regelverstoß, der einen Strafwurf bedeutet hätte. Dann nahm sich Sibel ein Herz und warf mit all ihrer Kraft auf das Grazer Tor - und siehe da, der Ball passierte die Abwehr und landete im Netz - 5:4 - aus, aus, vorbei. Großer Jubel bei den VSC-Damen über diesen Sieg, der den 3. Platz brachte.
Das Damenfinale zwischen BSG Langenhagen und BSST Tirol war zwar hochklassig, aber nicht ganz so spannend. Nach dem 1:1-Ausgleich von Tirol schlugen die deutschen Damen noch mit zwei weiteren Toren zurück und siegten letztlich ungefährdet mit 3:1.
Somit ergibt sich nach der Finalrunde folgender Endstand:
1. BSG Langenhagen; 2. BSST Tirol; 3. VSC ASVÖ-Wien; 4. VSC Graz
Torschützenkönigin des Turniers wurde Conni Baxmann von der BSG Langenhagen mit 15 Treffern. Erfolgreichste Wienerin war Kerstin Wrba mit 8 Toren.
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06.11.2013, 01:06

Nachfolgend der subjektive Bericht zum Herrenturnier welchem Anzufügen ist, dass im Herrenfinale keine Umstellung der Tiroler sondern 2 Freiwürfe der Schweizer den Auslöser zum Ausgleich ermöglichten...

26. Oktober 2013: 5. Internat. Torballturnier des VSC ASVÖ-Wien - Fortsetzung
Der Sieger des Herrenturniers kommt aus Tirol

Der Herrenbewerb stand zwar nicht unmittelbar im engsten Interesse des VSC, hatten wir doch heuer keine Mannschaft in diesem Bewerb. Dessen ungeachtet gab es viele spannende und rassige Spiele, wo um Tore und Punkte bis zum Schlusspfiff gekämpft wurde, um den Einzug in die Finalrunde zu schaffen. Zollikofen ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, dass sie dies schaffen würden. Mit 12 Punkten aus den 7 Begegnungen mussten sie lediglich eine Niederlage hinnehmen, und interessanterweise gerade gegen den Nachbarn VBSC Vorarlberg mit 0:2. Um die Plätze 2-4 gab es ein Gerangel. Gegen Ende der Vorrunde wurde klar, dass 9 Punkte dafür jedenfalls reichen würden, es ging lediglich darum, wer auf welchem Platz landet und auf welchen Semifinalgegner er treffen würde. Und es schafften BSST Tirol mit 9 Punkten und 38:22 den 2. Platz, 3. Platz an den Berliner BSSV, ebenfalls 9 Punkte und 19:16 (durch Anzahl der mehr erzielten Tore), 4. VBSC Vorarlberg 9 Punkte, 18:13; 5. ABSV Wien 7 Punkte, 6. ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne 5 Punkten, 7. BSSV Salzburg 3 Punkte und 8. VSC Graz 2 Punkte.

Im Semifinale wollte Zollikofen gegen den VBSC Vorarlberg, die ihnen die einzige Vorrunden-Niederlage zugefügt hatte, Revanche nehmen, und dies gelang ihnen mit einem 6:2-Sieg recht deutlich. In der zweiten Semifinalbegegnung traf der BSSV Berlin auf die BSST Tirol. Obwohl das Ergebnis dies vielleicht nicht so auszudrücken vermag, war der 2:0-Sieg der Tiroler nicht wirklich gefährdet.

Somit trafen im kleinen Finale, also im Spiel im Platz 3, die Spree-Städter auf Vorarlberg. Nach spannden 2x5 Minuten hatte BSSV Berlin mit 2:1 die Nase vorne und holte sich damit die Bronzemedaille im heutigen Turnier. Der Jubel der Berliner Mannschaft war dementsprechend groß.

Das Finale hieß Torballteam Zollikofen gegen BSST Tirol. Anfangs dominierten die Schweizer dieses Match und lagen phasenweise bis zu zwei Treffer voran. Beim Stand von 2:4 setzte der Tiroler Trainer Markus Fischnaller den entscheidenden Schnitt, er stellte die Mannschaft hinsichtlich der Spielerpositionen um, und plötzlich lief es für die Tiroler Sportfreunde wie am Schnürchen. Dem Anschlusstreffer zum 3:4 folgte bald der Ausgleich zum 4:4. Aber nicht nur die Schussleistung der Tiroler war mit der Umstellung wesentlich besser, auch die Abwehr war konsolidiert und musste keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Dann noch ein Gewaltschuss von Andreas Bergmann, der auch im Kasten der Zollikofener zum 5:4 für Tirol einschlug und das nicht mehr Erwartete war wahr geworden: der Turniersieg ging nach Tirol. Zollikofen, die die Vorrunde so klar dominiert hatten, wurde es diesmal "nur" Silber. Nichts desto trotz: Das Finale war das beste Match, das je bei unseren bisherigen Turnieren gespielt wurde. Herzliche Gratulation an beide Teams, aber auch an die Berliner und Vorarlberger Mannschaften.

Torschützenkönig wurde "natürlich" der Tiroler Andreas Bergmann mit 27 Treffern.

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